Am 25. Tischrei, dem Jahrestag des 7. Oktober 2923 nach jüdischem Kalender trafen sich Mitglieder der IGW und Freunde des Israelischen Kinderdorfes Kiriat Yearim in Winterthur, um der Opfer des 7. Oktobers und des darauf folgenden Krieges mit einem G“ttesdienst unter Leitung des Chasans Benjamin Frenkel und einem Konzert zu gedenken.
Der Präsident der IGW, Olaf S. Ossmann betonte in seiner kurzen Ansprache, dass es trotz der Trauer und der Verzweiflung wichtig sei, Toleranz und Dialog als Zeichen unserer humanistischen Gesinnung Raum zu geben.
Da wo Worte nicht mehr genügen oder auch ganz unangebracht scheinen, könne die Musik als universelle Sprache einspringen, uns Trost zu spenden und zugleich Hoffnung auf ein menschliches Miteinander auszudrücken.
In diesem Sinne spielte das Winterthurer Quartet mit Dmitry Askerov und Katarzyna Seremak (beide Violine), Jenny Joelson (Viola) und Karl Stauber (Violoncello) das Kol Nidrei von Max Bruch, Crisantemi von Giacomo Puccini und schliesslich das Streichquartett Nr.14 in d-Moll „Der Tod und das Mädchen“ von Franz Schubert.
OSO
