Auch in diesem Jahr haben wir an Purim versucht, eine Balance zwischen der Freude über das Überleben des jüdischen Volkes und dem heute so aktuellen Preis des Verbleibens von Esther am königlichen Hofe gegen ihren Willen zu finden.
Wir haben deshalb ausdrücklich auf ein üppiges Mahl mit lautem Feiern verzichtet und haben uns stattdessen in geselliger Runde an einem Stummfilm mit musikalischer Livebegleitung erfreut. Traditionell las unser Mitglied Benni Frenkel die Megilla Esther und unser Präsident Olaf Ossmann wies in einer kurzen Ansprache auf die Wichtigkeit der Diversität der Menschheit hin.
Antisemitismus ist immer auch eine Leugnung des Andersseins des Nächsten.
