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News Übersicht


Frühstücksminjan vom 19. November 2017

Sonntag, 19.11.2017

Eine stattliche Gruppe von Besuchern war bei diesem Anlass mit dabei und beteiligte sich beim Gebet zu Rosch Chodesch. José Ornstein war unser perfekter Chasan mit viel Herzblut.

Nach dem Frühstück verfolgten wir gespannt den interessanten und interaktiven Schiur von Herrn Fabian Samuel zum Thema „Kislev, Monat der Träume.“
Wie bereits beim Seder zu Pessach hat der Redner seine Aufgabe zur Zufriedenheit aller Teilnehmer bestens gelöst und wurde entsprechend verdankt.








Barmizwah von Ezra Meyer

Dienstag, 29.08.2017

Die Barmizwah von Ezra ist in jeder Beziehung gelungen.

Ein eindrücklicher Schabbat-Vormittag mit Chasan José und Chasan Patrick und eine perfekt vorgetragene Barmizwah-Parascha von Ezra in unserem Betlokal gingen dem Fest in der stimmungsvollen Villa voraus.
Die Familie Meyer war für das ausgezeichnete Mahl besorgt und alles war toll organisiert.

Die IGW gratuliert Ezra herzlich und wir hoffen gerne, ihn oft bei uns anzutreffen.

Vielen Dank auch unseren Lehrern Irene und Patrick, die den Jungen so gut vorbereitet haben. Masal tow!


Bildlegende: Legende zum Bild im Anhang: Familie Meyer mit Chasan José







Die IGW auf Reisen im Elsass

Sonntag, 21.05.2017

Bei idealem Wetter führte unser vollbesetzter Car die IGW zur Reise ins alte jüdische Elsass. Unter der kundigen Leitung von Roger Harmon wurde den Teilnehmern eine jüdische Welt erschlossen, die zwar der Vergangenheit angehört, nun aber auch in unserem Bewusstsein weiter leben wird.

Viele tiefe und neue Eindrücke aus Hegenheim, Hagenthal und Durmenach bleiben bei den Beteiligten haften. Das abschliessende Minjan zu Mincha in der ehemaligen Synagoge von Hegenheim in der Gegenwart von vier Rabbinern und dem lokalen Bürgermeister werden wir nie vergessen.


Bildlegende: Unser engagierter Guide Roger Harmon in Aktion und sein aufmerksames Publikum







Harmonischer Gemeinde-Seder bei der IGW

Montag, 10.04.2017

40 Mitglieder und Gäste trafen sich zu einem gut gelungenen Sederabend, der von der Familie Hermon perfekt vorbereitet war.
Herr Fabian Samuel mit seiner Familie las uns die Haggadah eindrucksvoll vor und alle Beteiligten sangen nach Kräften mit.
Das ausgezeichnete Pessachmahl rundete den denkwürdigen Abend ab und die Teilnehmer freuten sich über das schöne Erlebnis.


Bildlegende: Die traditionellen gefllten Fisch sind schon vorbereitet.







Generalversammlung der IGW

Montag, 20.03.2017

Die Mitglieder konnten erfreut vom guten Rechnungsresultat Kenntnis nehmen und das neue Friedhofs- und Bestattungsreglement wurde einstimmig angenommen.

Die diesjährige Eintagesreise an einem Sonntag im Mai zu den Stätten des alten jüdischen Lebens im Elsass wurde angekündigt und soll zu einem bleibenden Erlebnis für alle Teilnehmer werden.

Auch interessierte Gäste können gerne teilnehmen, Anfragen und Anmeldungen über das Kontaktformular.








Purimfeier bei der IGW am 12. März 2017

Montag, 12.03.2017

Erfreulich viele Teilnehmer genossen die Purimfeier der Israelitischen Gemeinde.

Im voll besetzten Betlokal wurde zuerst Schacharit gebetet und die Megilla gelesen. Danach gab es einen liebevoll zubereiteten Brunch, der grossen Anklang fand. Unser Organisator Shlomy Hermon war für die Purimgeschenke für alle besorgt und verschiedene kleine Darbietungen erfreuten die Gäste.

Die traditionelle Purimfeier der IGW ist nach wie vor sehr beliebt und alle freuen sich schon auf das nächste Jahr.


Bildlegende: Fröhliche Gesichter bei der IGW







Januar-Schiur über Tu Bischwat

Montag, 23.01.2017

Viel Neues über Tu Bischwat haben wir beim Schiur von José Ornstein erfahren.
Dieser Termin von anfangs Februar markiert den Beginn der idealen Pflanzungsperiode in Israel und gilt deshalb als Neujahr der Bäume und Pflanzen.

Die Teilnehmer haben die entspannte Stimmung dieser Stunde und die interessanten Erklärungen
sehr genossen und werden beim nächsten Schiur gerne wieder dabei sein.







Chanukka-Abend vom 28. Dezember

Dienstag, 09.01.2017

 Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung zur Chanukka-Feier der IGW.

Jose Ornstein führte die Gäste gekonnt durch den Abend. Zuerst wurden fünf Kerzen angezündet und Maos Tzur gesungen, darauf folgte Maariv.

Unser Gast Herr David Jakubowitsch hat den Anwesenden in einem Vortrag interessante Fakten über Chanukka vermittelt. Chanukka steht über den anderen Feiertagen, denn hier geschah ein Wunder, das ein Ausdruck der speziellen Liebe G"ttes zu seinem Volk war. Chanukka dauert acht Tage, wobei wir sieben Tage des Ölwunders gedenken, der achte Tag ist eine Feier der Liebe.

Das Licht der Kerzen soll nach aussen strahlen, deshalb wird die Menora vor dem Fenster aufgestellt. Licht bedeutet Freiheit, in diesem Falle das Wunder des Sieges der Minderheit über die Mehrheit, also der Makkabäer über die damalige Supermacht der Griechen.

Wer die Mizwa auf die schönste Weise erfüllen möchte, wird jeden Abend eine Kerze zu den Vorherigen hinzufügen.

Der Abend wurde mit einem feinen Nachtessen abgeschlossen.

Unser besonderer Dank für den gelungenen Chanukka-Abend geht an Shlomy Hermon und José Ornstein sowie an die engagierten Damen vom Frauenverein.







Frühstücksminjan bei der IGW

Dienstag, 22.11.2016

Zu früher Stunde versammelten sich eine ansehnliche Anzahl Mitglieder und Gäste zu Schacharit mit anschliessendem Frühstück.

Alle genossen die einfühlsame Tefila von Chasan José Ornstein und danach den liebevoll hergerichteten „Zmorge".

Zum Abschluss lauschten wir dem interessanten Schiur von Dr. Richard Breslauer mit dem Titel „Rembrandt trifft Abraham bei der  Opferung Isaaks“, der für viele neue Denkanstösse sorgte.

Die Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden von diesem anregenden Sonntagvormittag.


Bildlegende: So malte Rembrandt die Szene mit Abraham, Isaak und dem Engel







Feiertage bei der IGW

Freitag, 21.10.2016

Eindrucksvolle und nachhaltige G“dienste prägten auch dieses Jahr das Bild von der IGW.
So war auch unser umsichtiger Rabbiner Kurt Nordmann sehr angetan von der intensiven Teilnahme unserer Miglieder an der Tefilla.
Die Hohen Feiertage wurden mit dem traditionellen gemeinsamen Anbeissen
abgeschlossen.

Zu Sukkot durften wir am Chol Hamoed die Gastfreundschaft der ICZ geniessen und verbrachten einen
gemütlichen Abend in der Sukka in Zürich-Enge mit rabbinischen Worten, fröhlicher Stimmung und gutem Essen.


Bildlegende: Stimmungsbild in der Sukka







Die Israelitische Gemeinde Winterthur feiert den Jom Jeruschalajim

Montag, 06.06.2016

Rund achtzig Personen fanden sich am vergangen Sonntag, 5. Juni 2016 im Betsaal der Israelitischen Gemeinde Winterthur ein. Anlässlich des Jom Jeruschalajim fand unter der souveränen Leitung von José Ornstein eine Morgen-Tefila statt.

Im Anschluss an das Schacharit-Gebet offerierte der Ehrenpräsident Silvain Wyler der Gemeinde und Freunden ein schönes Mittagsmahl, vorbereitet von Schalom AirCatering AG und liebevoll arrangiert von Marianne Hermon und weiteren Helferinnen.

Die Co-Präsidenten Jules Wohlmann und Shlomy Hermon konnten nach einer kurzen Ansprache, in der sie Silvain Wyler zum 90. Geburtstag gratulierten, Dr. Ariel Wyler das Wort übergeben. Als Vertreter des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes überbrachte dieser Grüsse sowie Glückwünsche für den Jubilar und zeigte sich erfreut, in der jüdischen Gemeinde seiner Jugend zu weilen. Der erfolgreiche Jung-Geiger Simon Wiener schliesslich erfreute seine Gemeinde mit drei exzellenten Kostproben aus seinem Repertoire.
Die Seuda wurde durch das traditionelle Tischgebet beendet.







MAI-SCHIUR MIT JOSÉ ORNSTEIN

Donnerstag, 02.06.2016

Spannend und interessant war dieser Schiur gestaltet.
Wir haben viel Wissenswertes und Neues über die Zeit des Omerzählens zwischen Pessach
und Schawuot erfahren.
Für die zwanzig Anwesenden hat sich das Kommen gelohnt und wir konnten den Abend mit dem Mincha-Gebet abschliessen.








Purim bei der IGW

Donnerstag, 24.03.2016

Gleich zwei Purim-Abende standen dieses Jahr im Programm der IGW.

In der Vorwoche genossen wir die spannende und spassige Powerpoint-Präsentation von Dr. Elijahu Tarantul und am Purimabend las uns Beni Frenkel wie gewohnt gekonnt und einfühlsam die Megilla vor.

Wir freuten uns beide Male über den schönen Publikumsaufmarsch und genossen die Leckereien, die unser Gastro-Team hervorzauberten.


Bildlegende: Purim-Stimmung bei der IGW umrahmt unseren Ehrenpräsidenten







Generalversammlung der Israelitischen Gemeinde

Montag, 07.03.2016

Diese Jahresversammlung der IGW war geprägt von der Präsentation des soliden Zahlenkranzes und vom Rückblick auf das erfreuliche 2015.

Sämtliche Vorlagen wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen. Das ist ein gutes Zeichen für die positive Stimmung in der IGW.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hörten wir beeindruckende Worte von Dr. Ariel Wyler in Erinnerung an seinem Vater Max s.A. und zu seinen eigenen vielfältigen Tätigkeiten. Der Anlass wurde mit dem Maariv-Gebet und einem feinen Dessert harmonisch abgeschlossen.






Sonntagmorgen bei der Israelitischen Gemeinde Winterthur

Sonntag, 24.01.2016

Am letzten Sonntag trafen sich 30 Mitglieder der IGW und Gäste zu Schacharit und Schiur.
José Ornstein und Ariel Wyler leiteten das Gebet in stimmungsvoller Weise und anschliessend labten sich die Teilnehmer beim Znüni mit feinen Wähen.
Der Schiur von José Ornstein zum Thema der Nächstenliebe war interessant und die Redemeldung von Abi Fischer humorvoll.
Gerne nahm Co-Präsident Jules Wohlmann die Gelegenheit wahr, im Namen der IGW Dr. Ariel Wyler zur Ernennung zum Obersten zu gratulieren und die spontane Antwort des Geehrten fand grossen Applaus.
Er betonte, dass er seine positive Einstellung bei seinen Eltern Max s.A. und Ilse Wyler gelernt habe.






Chanukka-Feier 2015

Montag, 07.12.2015

50 gut gelaunte Mitglieder und Gäste trafen sich bei der stimmungsvollen Chanukkafeier im Betlokal der IGW.
Rabbiner Kurt Nordmann zündete das erste Chanukkalicht und anschliessend erfreute unser Gastro-Team die Teilnehmer mit einem reichlichen Buffet.

Danach labten sich alle an den traditionellen Sufganiot, die den schönen Abend abrundeten.







Die IGW in der Sukka 2015

Freitag, 02.10.2015

Wir haben am Chol Hamoed in der Sukka gespannt und aufmerksam den erklärenden Worten unseres Rabbiners Kurt Nordmann zugehört und den anschliessenden Znacht in vollen Zügen genossen.

Die Sukka war bis auf den letzten Platz besetzt und die Stimmung fröhlich.
So eng beisammen wurde auch die herbstliche Temperatur nicht spürbar und wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr.
Unser Dank geht an die ICZ für ihre nicht selbstverständliche Gastfreundschaft.






SWISS JEWISH YOUTH 4REFUGEES

Montag, 21.09.2015

Gerne machen wir auf diese Sammelaktion aufmerksam.

Siehe hier:
https://www.facebook.com/groups/1492419891052017

Wir sammeln für Flüchtlinge!
Die Sammelaktion startet am 24. September (einen Tag nach Jom Kippur) und endet am Montag, 12. Oktober um 12 Uhr.
Sammelort ist die Eingangshalle der ICZ
(Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich).
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Was ihr vorbeibringen könnt:
- Wintermäntel für Männer, Frauen, Kinder, Babies
- Winterkleider für Männer, Frauen Kinder, Babies (Pullis, Hosen,...)
- Winterzubehör (Mützen, Schals, Handschuhe, Socken, Strumpfhosen(!))
- Decken und Schlafsäcke
- Schuhe, vor allem Kinderschuhe (Kinder wachsen im Laufe einer Flucht aus ihren Schuhen heraus)
- Tragetücher für Babies
- Hygieneartikel (Windeln, Feuchttücher, Seife, Zahnbürsten mit Zahnpasta)
- Spielsachen (Bälle, Puppen, Springseile... bitte nur in gutem Zustand)
Vor Ort wird auch eine Kasse aufgestellt, wo man Geld spenden kann. Mit dem Geld werden wir die oben aufgeführte Liste ergänzen.
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WICHTIG: Es ist egal, ob ihr Secondhand-Sachen oder neu gekaufte bringt. Ihr könnt auch 200 Zahnbürsten kaufen oder 10 Strumpfhosen. Ihr könnt auch nur eine einzige Jacke bringen. Ziel der Aktion ist, dass alle Kartons prall gefüllt sind! JEDER KANN ETWAS SPENDEN! JEDER SOLL….
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Und: Es wäre schön, wenn die Kleidung vorher gewaschen werden könnte.
Unsere Sachspende wird von Freiwilligen dieser Gruppe persönlich an den Ort gefahren, an dem die Spende zum aktuellen Zeitpunkt am meisten gebraucht wird.
Je nachdem wie grosszügig eure Spende ausfällt, brauchen wir Freiwillige, die in der Woche des 12. Oktober helfen können, die Kartons durch Europa zu fahren. Wohin genau wird sich zeigen. Zeitaufwand: ca 3 Tage.
Ob wir mehr Fahrer brauchen, werden wir im Oktober wissen. Wir informieren euch. Wer sich schon mal als Freiwilliger melden will, tut dies bitte bei Joëlle Weil (joelle.weil@hotmail.com).
Das Solinetz Zürich (www.solinetz-zh.ch) steht uns beratend zur Seite.
Diese Aktion wird unterstützt von:
- Hashomer Hatzair Zürich - Ken Yitzhak Rabin
- Bnei Akiwa Schweiz
- Hagoschrim
- Swiss Union of Jewish Students (SUJS)
- FC Hakoah ZH
- VJSZ - Verein jüdischer Studenten Zürich (Union of Jewish Students Zurich)






AUFZEICHNUNGEN. LEBEN IM GHETTO UND BEGEGNUNGEN IN DEN JAHRZEHNTEN DANACH von ROMAN VISHNIAC

Dienstag, 08.09.2015

Eine Sommerausstellung in der COALMINE, in Zusammenarbeit mit der Fotostiftung Schweiz

28. August bis 10. Oktober 2015
Vernissage: Donnerstag, 27. August 2015, 18.30 Uhr

 


«In Krakau war ich zum letzten Mal 1938. Ich stand draussen im Schneeregen, und alte Legenden und Geschichten rieselten auf mich herab. Vor meiner Reise nach Krakau hatte ich einiges über das Leben der Juden im Mittelalter gelesen. Was hatte sich verändert in einem halben Jahrtausend?… Ich stand auf dem Platz, ein alter Gelehrter ging langsam vorbei, wie ein biblischer Patriarch sah er aus. Er schien müde. Er tat mir leid, und ich fragte ihn, wie lange er schon unterwegs sei. ‹Seit alles begann›, war die Antwort. Ich fragte nicht, wie er das meinte.» Roman Vishniac

Roman Vishniac appelliert an unser Mitgefühl. Zunächst zog er im Auftrag eines jüdischen Hilfsvereins los und dokumentierte den jüdischen Alltag in verschiedenen osteuropäischen Städten zwischen den Weltkriegen. Dieser Aufgabe hat er sich mit unermüdlicher Energie, einem differenzierten Blick und einer vorbehaltlosen Empathie verschrieben. Er schuf ein einzigartiges historisches Konvolut von Bildern, aus denen uns immer wieder dunkle Augen entgegenfunkeln – von greisenhaften Kindern, von Frauen in russgeschwärzten Küchen, von Familien in überfüllten Kellerwohnungen oder von vorbeihastenden Rabbinern. Doch es gibt auch indirekte Begegnungen. Einige verschwinden beinahe zwischen Möbeln, Mauern oder unter den Lasten, die sie mangels Pferd und Karren selbst durch die Strassen schleppen. Es sind prekäre Existenzen und Gemeinschaften, die Vishniac ins Bild gebannt hatte. Und zwar mit einer klaren Vision: Die berührenden Nahaufnahmen sollten die Weltöffentlichkeit aufrütteln und die sich anbahnende Katastrophe verhindern. Rückblickend stellen wir fest: Das Rad der Geschichte konnte Vishniac nicht aufhalten, doch sein Plädoyer für Empathie und Menschlichkeit hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Wer vor seinen ikonischen Aufnahmen steht und seine knappen erläuternden Kommentare dazu liest, wird diese Bilder nicht mehr vergessen.

Roman Vishniac wurde am 19.8.1897 in der Nähe von St. Petersburg geboren und wuchs in Moskau als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamile auf. Als Kind erhielt er ein Mikroskop und eine Kamera geschenkt – zwei Medien, die er sofort kombinierte und die ihn zeitlebens begleiteten. Nach dem ersten Weltkrieg zog die Familie nach Berlin, so auch das junge Paar Roman und Luta Vishniac. Von hier aus beobachtete er den in den benachbarten Ostländern erstarkende Antisemitismus, bis er auf Bitte des Berliners Büros des ‹Hilfsvereins der deutschen Juden› 1935 erstmals nach Osteuropa reiste. Die in den kommenden vier Jahren in Polen, der Karpato-­-Ukraine, der Slowakei und Ungarn teils mit verborgener Kamera geschossenen Aufnahmen sollten dazu dienen, Mittel zur Unterstützung der verarmten Gemeinden aufzubringen. Die Porträts spiegeln Vishniacs eigenes Erleben, das er nach einem Besuch in Bratislava (damals Pressburg) 1938 wie folgt schildert: «Geschichten und Legenden stiegen aus vergangenen schrecklichen Zeiten auf: Progrome, Brandstiftungen, Ausweisungen – Massaker, denen ganze Judengemeinden zum Opfer fielen. Mein Begleiter erzählte, und die Tragödien schienen an den Häusern und Plätzen zu haften.»

Die Reihe dieser Aufnahmen bricht mit Vishniacs Internierung in Frankreich ab, bevor er 1941 in die USA emigrieren konnte. In den folgenden Jahren verschrieb er sich der Veröffentlichung der Bilder, in der Hoffnung, damit den Krieg verhindern zu können. Parallel schuf er die heute weltweit bekannten Porträts von Albert Einstein, Marc Chagall sowie mikrofotografische Aufnahmen für die Zeitschrift Life. Am 22.1.1990 ist Visniac 92-­-jährig in New York gestorben

Sehr früh – kurz nach Vishniacs erster umfassenden Einzelausstellung im International Fund for Concerned Photography in New York 1971 – wurde der vormalige Leiter der Fotostiftung Schweiz, Walter Binder, auf ihn aufmerksam. Er realisierte mehrere Ausstellungen, so 1974 im Stadthaus Zürich und 1982 im Kunsthaus Zürich. Dank seinen freundschaftlichen Verbindungen kamen in der Folge bedeutende Werkgruppen von Roman Vishniac in die Fotostiftung – über Schenkungen von Mara Vishniac Kohn und Gerda Meyerhof sowie über den Nachlass des Filmemachers Erwin Leiser. Damit verfügt die Stiftung heute über eine der grössten Vishniac-­- Sammlungen ausserhalb von Amerika. Eine repräsentative Werkauswahl wird nun in der COALMINE gezeigt. Die COALMINE dankt der Fotostiftung für die fachlich kompetente und generöse Kooperation, welche diese denkwürdige Ausstellung erst möglich werden liess.

 

Die Ausstellung wird von Katri Burri kuratiert und in Kooperation mit der Fotostiftung Schweiz realisiert.
Sämtliche Werke stammen aus der Sammlung der Fotostiftung Schweiz.

 

Veranstaltungen

Kulturnacht 2015
Samstag, 12. September, 2015, 17 Uhr, Auftakt zur Kulturnacht 2015
Klezmer und Klassik — Ronny Spiegel, Violine und Michal Lewkowicz, Klarinette

 

 

Öffnungszeiten COALMINE Mo -­- Fr 8 -­- 19 & Sa 11 -­- 16 Uhr


Pressemitteilung als PDF






Sonntagvormittag bei der IGW

Sonntag, 16.08.2015

Ein stattliches Minjan traf sich zu Rosch Chodesch Elul in unserem Betlokal und erlebte einen stimmigen Gottesdienst unter der bewährten Leitung von José Ornstein.
Auch Abi Fischer steuerte danach einige Gedanken zum Tage bei und beim anschliessenden Wähen-Buffet wurden anregende Gespräche geführt.






Spannender Vortrag bei der IGW

Donnerstag, 09.07.2015

Der laue Sommerabend war die Basis für den hochinteressanten Vortrag von Herrn Dr. Elijahu Tarantul über die Anfänge des Judentums in Europa.
Der Redner zog die Gemeinde mit seinen Ausführungen ganz in seinen Bann.

Alle Zuhörer haben neue Gedankenanstösse und Einblicke in die Welt früherer Zeiten und des Mittelalters bekommen, die uns der Historiker sehr anschaulich vermitteln konnte.
Danach wurde in unserem Betlokal Mincha und Maariw gebetet und zum Abschluss des schönen Abends erfreuten wir uns am feinen Dessert und Gesprächen von jung und alt.


Bildlegende: Der Referent Dr. Tarantul (stehend 2.v.r.) mit zufriedenen Zuhörern bei der IGW)







Generalversammlung der Gemeinde vom 16.03.2015

Mittwoch, 18.03.2015

Diese Jahresversammlung der IGW war geprägt von der Präsentation des soliden Zahlenkranzes und von den anstehenden Gesamterneuerungswahlen.
Dazu wurde unser verdienter Ehrenpräsident Silvain Wyler auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand verabschiedet. Diese Vakanz wurde durch die Wahl von Olaf Ossmann ausgeglichen, der den Vorstand neu ergänzen wird.

Sämtliche Vorlagen und Wahlvorschläge wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen. Das ist ein gutes Zeichen für die erfreuliche Stimmung in der IGW.

Der Anlass wurde mit dem Maariv-Gebet und einem feinen Dessert harmonisch abgeschlossen.







Purim

Freitag, 04.03.2015

Purim bei der IGW

Zu Purim trafen sich erfreulich viele Mitglieder und Gäste im Betlokal zur Megillat Esther.
Beni Frenkel leitete den eindrucksvollen Gottesdienst souverän und bereichernd für alle grossen und kleinen Teilnehmer.
Danach gab es beim beliebten Suppen-Znacht ausgiebig Gelegenheit zum Plaudern.
Alle Besucher erfreuten sich auch besonders an den liebevoll gestalteten Schlachmones-Päckli.


Bildlegende: Purim-Stimmung bei der IGW







Schabbat Teruma Schacharit

Samstag, 21.02.2015

Unser stimungsvoller Betsaal der IGW war gut besucht beim eindrucksvollen Gottesdienst am Schabbat Teruma.
Unser Mitglied José Ornstein als Chasan führte uns wie gewohnt perfekt durch die Tefilla und wir durften schöne Stunden zusammen erleben.
Alle, die dabei waren, haben es sehr genossen.





Chanukka bei der IGW

Freitag, 19.12.2014

50 gut gelaunte Mitglieder und Gäste folgten dem Anzünden des 3. Chanukkalichtes durch
Rabbiner Dr. Kurt Nordmann.
Diese sehr besinnliche Zeremonie erreichte die Herzen von Jung und Alt.
Beim gemeinsamen Znacht danach präsentierte uns das Team des KKL neue spannende und informative Kurzfilme über die Arbeit in Israel und insbesondere über das aktuelle Schmittajahr.
Diese Beiträge wurden vom Publikum dankbar aufgenommen.

Die Zuhörer waren sehr angetan von dieser Stunde und so hat es sich für alle gelohnt, mit dabei zu sein.


Bildlegende v.l.n.r.: KKL-Schaliach Ishay Haramaty, IGW-Ehrenpräsident Silvain Wyler, Rabbiner Dr. Kurt Nordmann und KKL-Präsident Arthur Plotke.





Sonntag bei der IGW

Sonntag, 24.11.2014

Unser alljährliches Frühstücksminjan fand letzten Sonntag regen Zuspruch.
Zu Rosch chodesch führte uns unser Chasan José Ornstein einfühlsam durch die Tefilla. Der anschliessende Brunch war von Karin Rosenberg mit allerlei Köstlichkeiten zubereitet und die Damen Schneidinger unterstützten sie dabei ausgezeichnet.
Der Schiur von unserem Gast, Herrn Dr. Richard Breslauer, mit dem spannenden Titel " Was für ein koscheres Essen würde sich Maimonides-Rambam auf einem El Al-Flug bestellen", hielt was er versprach. Der Referent vermochte uns mit seinem Vortrag zu fesseln und in seine Gedankenwelt zu entführen.
Die Zuhörer waren sehr angetan von dieser Stunde und so hat es sich für alle gelohnt, mit dabei zu sein.







Ehrenminjan der IGW

Sonntag, 07.09.2014

Am letzten Sonntag kamen 40 gut gelaunte Mitglieder ins Gemeindezentrum der IGW. Es galt, unser verdientes Mitglied José Ornstein als frischgebackenen Ehemann zu feiern.
Mit einem ausgezeichnet mundenden Nachtessen und treffenden Worten unserer Rabbiner wurde das junge Ehepaar Esther und José zusammen mit seinen Eltern von unserer Gemeinde gebührend empfangen.
Zwischen Mincha und Maariv gab es so ausgiebig Gelegenheit für Gespräche und zum Abschluss des gelungenen Festes wartete die grosse und persönlich dekorierte Torte.
Die IGW wünscht dem jungen Paar alles Gute auf seinem Lebensweg.


Auf dem Bild:
Familienbild mit dem jungen Ehepaar, seinen Eltern, den Rabbinerfamilien und den Co-Präsidenten der IGW vor der Ehrentorte.





Die IGW bei "Max Liebermann und die Schweiz"

Sonntag, 24. August 2014

Die IGW bei "Max Liebermann und die Schweiz"

Am vergangenen Sonntag versammelte sich eine grosse Schar von IGW-Mitgliedern im Museum Oskar Reinhart in unserer Stadt.
Der Museumsdirektor Dr. Marc Fehlmann führte unsere Gruppe mit grosser Sachkunde und Leidenschaft durch die Werke von Max Liebermann.
Die IGW ist stolz darauf, als Gönner bei dieser eindrücklichen Ausstellung mit dabei zu sein und kann den Besuch sehr empfehlen.
Abgerundet wurde unser Kunstvormittag mit einem kleinen Apéro im Foyer des Museums.





750 Jahre Stadtrecht Winterthur


Am 22. Juni 2014 fand unter grosser Teilnahme von Behörde und der Winterthurer-Bevölkerung die Feier zum 750 Jahre Stadtrecht Winterthur statt.
Unser Ehrenpräsident Silvain Wyler überreichte in einer kurzen Ansprache an die Stadtregierung eine Menorah zum Symbol, dass das Licht ewig über unsere Stadt scheinen soll.
Mazal Tov und weiterhin eine gute Zusammenarbeit wünschen der Vorstand der Israelitischen Gemeinde Winterthur

Das Fest vor dem Fest
In der heutigen Tageszeitung ist folgendes Schlusswort der Gastredner erwähnt worden:

Zur Entlastung des Kantons Zürich sei erwähnt: Nicht alle ­ der 15 Festredner hatten ein Geschenk dabei. Zum Schluss konnte Künzle aber nochmals eines entgegennehmen: Silvain Wyler von der Israelitischen Gemeinde Winterthur überreichte eine Menora, einen jüdischen Kerzenleuchter, und schloss den Redereigen ab mit einem herzlichen «Mazel tov!».

Ansprache



IGW Reise nach St. Pölten


Am frühen Sonntagmorgen brach eine Gruppe von IGW-Mitgliedern unter Leitung unseres Rabbiners Dr. Kurt Nordmann und des Co-Präsidenten Jules Wohlmann zu einer Tagesreise nach St. Pölten über Wien auf. In St. Pölten besuchten wir die ehemalige Synagoge, deren damals verheissungsvolle Geschichte vor 100 Jahren begann, jedoch im Jahre 1938 ein jähes Ende fand.
Die Direktorin des Instituts für die Jüdische Geschichte Österreichs, Frau Dr. Martha Keil, führte durch die Synagoge und fand bewegende Worte für die leidvolle Geschichte der Israelitischen Kultusgemeinde St. Pölten und ihrer Synagoge, welche in der Pogromnacht im November 1938 vollständig verwüstet wurde und in den 1970er Jahren nur knapp dem Abriss entging. Infolge der vielen Opfer unter ihren Mitgliedern, entstand nach 1945 keine neue Gemeinde mehr in St. Pölten.
So war die Drosche unseres Rabbiners Dr. Kurt Nordmann zum Begriff „Gedenken“ und der Mincha-G“ttesdienst der Winterthurer Gemeinde in den Synagogenräumen für alle Mitreisenden ebenso bewegend wie der spätere Besuch des Gemeindefriedhofes. Die Reise fand ihren Ausklang mit einem Besuch und einer Führung durch das Museum am Judenplatz in Wien, wo in Fragmenten das Leben der Wiener Juden im Mittelalter nacherlebbar dargestellt wird.





Dr. Walter Weibel


Dr. Walter Weibel hat Pädagogik und Geschichte studiert und mit einer Arbeit über Unterrichtsbeurteilung an der Universität Freiburg doktoriert. Er war viele Jahre in der Luzerner Lehrergrund- und weiterbildung tätig. Für den Kanton Aargau baute er im Bildungsdepartement eine Pädagogische Arbeitsstelle auf und war am Schluss seines Berufslebens als Regionalsekretär der Nordwestschweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz tätig. Nach seiner Pensionierung studierte er an der Universität Luzern Theologie und schloss sein Studium 2012 mit einer Dissertation im Fachbereich Judaistik bei Frau Prof. Dr. Verena Lenzen ab. In dieser Arbeit mit dem Titel „In Begegnung lernen“ (LIT Verlag Münster/Zürich 2013), für die er den erstmals verliehenen Preis der christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft, Sektion Bern erhielt, ging Weibel der Bedeutung des interreligiösen Dialogs in der Erziehung nach. Er untersuchte mittels der Inhaltsanalyse alle Volksschul-Lehrpläne der deutschsprachigen Schweiz. Dabei stellte er inbezug auf die Bedeutung von Judentum und Christentum zahlreiche Defizite fest, die leider im Entwurf des Lehrplanes 21, der bis Ende 2013 in der Vernehmlassung war, nicht aufgehoben wurden. Im Gegenteil! Aus diesem Grunde entwickelte er Lernziele, die im neuen Fachbereich Ethik und Religion angewandt werden könnten. Diese wird er in seinem Vortrag vorstellen. Weibel ist seit 2011 ehrenamtlich als Altersheimseelsorger am regionalen Altersheim „Chrüzmatt“ in Hitzkirch/LU tätig.

Die Theologin und Germanistin Dr. Astrid Greve, Oberstudienrätin am Evangelischen Gymnasium in Siegen, befasst sich seit ihrer Dissertation „Erinnern lernen“ (Verlag Neukirchen-Vluyn 1999) mit der Didaktik des Erinnerns im Judentum und in der christlichen Tradition. In ihrem Vortrag wird sie das Projekt „EXODUS RELOADED. Eine transnationale Recherche und choreographische Dokumentation zum Recht auf Zuflucht“ vorstellen, Dieses preisgekrönte Projekt wurde von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft im Rahmen des Programms „EUROPEANS FOR PEACE“ gefördert und 2012 durchgeführt. Jugendliche einer deutschen und einer israelischen Schule begegnen sich, das Menschenrecht auf Asyl steht im Mittelpunkt – Exodus ist das biblische Motiv.
EXODUS RELOADED ist ein Beitrag zur notwendigen Diskussion um die Frage, wie Erinnern lernen als Zukunftsprojekt aussehen kann. Wie kann es gelingen, Jugendliche in die schwierige und doch so notwendige Aufgabe der Erinnerung an den Holocaust authentisch und existenziell mit einzubeziehen – eine Konfrontation mit unerträglichen Erinnerungen, die nicht ihre eigenen sind? „Looking back“: Gemeinsam – als Enkel und Urenkelgeneration der Opfer, der Täter und Mitläufer – fragen sie nach Menschen, die den Konzentrationslagern in Europa entkommen konnten, in Israel Zuflucht fanden, begegnen deutsch sprechenden Zeitzeugen in Israel, hören ihre Geschichten. „Moving forward“: Mit geschärften Sinnen fragen sie nach dem Umgang mit Flüchtlingen heute, in Israel, in Deutschland. Woher kommen sie? Warum sind sie hier? Wie werden sie aufgenommen? Unter welchen Bedingungen leben sie? Sie fragen, sie hören zu, sie recherchieren, sie lassen sich berühren, sie schreiben, sie tanzen. Aus den Erfahrungen, Begegnungen, Zeitzeugen-Interviews wird eine Collage aus Tanz und Interviewimpressionen. Sie teilen, was sie bewegt; sie teilen mit, was sie bewegt; sie wollen sich bewegen und etwas bewegen: Moving forward.

In der Podiumsdiskussion soll in erster Linie der interreligiöse Leitfaden vorgestellt und diskutiert werden, der im November 2013 vom Schweizerischen interreligiösen Think-Tank publiziert wurde. Dieser von jüdischen, christlichen und muslimischen Frauen gemeinsam verfasste Text bietet Empfehlungen und konkrete Beispiele für einen gelingenden Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit. Der bereits in 2. Auflage erschienene Leitfaden kann bestellt werden unter der Adresse: info@interrelthinktank.ch.





Neues von der IGW


Die Jahresversammlung der IGW war geprägt von der Vorlage des neuen Beitragsreglementes, die von der Gemeinde mit grossem Mehr angenommen wurde.

Die Mitglieder konnten vom erfreulichen Mitgliederstand und vom positiven Rechnungsresultat Kenntnis nehmen.

Zu Purim trafen sich gegen 60 Mitglieder und Gäste im Betlokal zur Megillat Esther. Beni Frenkel und José Ornstein leiteten den eindrucksvollen G"dienst.
Danach gab es beim sehr schön angerichteten Purim-Brunch ausgiebig Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zum Small-Talk.





Schabbat Teruma Schacharit


Unser kleines Betlokal der IGW war gut besucht beim sehr schönen G"dienst am Schabbat Teruma.
José Ornstein als Chasan führte uns perfekt durch die Tefilla und wir durften schöne Stunden zusammen erleben.
Der anschliessende feine Kiddusch fügte sich passend in diesen erfreulichen Schabbat-Vormittag ein.







Chanukka Abend


Letzte Woche versammelte sich Jung und Alt zum Chanukka-Abend im Gemeindezentrum. Über 60 gut gelaunte Mitglieder und Gäste folgten dem eindrucksvollen Zünden des 2. Chanukka-Lichtes durch unseren Rabbiner Dr.
Kurt Nordmann.
Danach erfreuten sich die Besucher am von unserem Gastroteam sehr schön präsentierten Nachtessen und liessen den Abend bei viel Smalltalk ausklingen.

Tags zuvor durfte der Vorstand der IGW den israelischen Botschafter Yigal B.
Caspi empfangen, der, in Begleitung von Presse- und Kulturattachée Esther Hoernlimann, unsere Gemeinde mit seinem Besuch beehrte.
Die Gespräche mit den beiden Repräsentanten waren sehr aufschlussreich und informativ. Als Gastgeschenk haben wir dem Botschafter gerne das Buch über das jüdische Winterthur überreicht, dessen 2. Auflage nun wieder bei uns erhältlich ist.

Besonderer Dank gilt unserem Hausmanagement unter Leitung von Aldo Filomia, der für uns immer die passenden Vorbereitungen trifft.

Voranzeige: Zum Abschluss unseres mit vielen interessanten Anlässen versehenen Jahres 2013 findet am Dienstag 10. Dezember 2013 um 18.15 Uhr in unserem Betlokal der erste Teil des Abends der Dialogreihe "Respect" statt.
Von jüdischer Seite wird der Abend von Michel Bollag vom Zürcher Lehrhaus geleitet und das Thema ist "Juden- und Muslimfeindlichkeit gemeinsam überwinden."

Legenden zu den Bildern in den Anlagen:

- Botschafter Yigal Caspi beim Besuch bei der IGW
- Rabbiner Dr. Kurt Nordmann mit seinen jungen "Fans"







Frühstücksminjamin


Eine stattliche Anzahl Mitglieder und Gäste traf sich am Sonntag im Betlokal der Israelitischen Gemeinde zum traditionellen Frühstücksminjan.

José Ornstein führte als Chasan gekonnt durch die Tefilla und sein anschliessender kleiner Schiur fand grosse Aufmerksamkeit.

Besonders gute Stimmung herrschte beim anschliessenden gemeinsamen Frühstück.
Die Gemeinde nahm die Gelegenheit wahr und beglückwünschte unseren Ehrenpräsidenten Silvain Wyler mit grossem Masal tow zum freudigen Ereignis der Geburt seines Enkels.







Denkwürdige Tora-Einweihung


Am vergangenen Sonntag, 18. August 2013, erlebte die Israelitische Gemeinde Winterthur einen bedeutenden Moment in ihrer Geschichte.
„Die Kleingemeinde mit grosser Tradition“ konnte eine speziell für die Kehila geschriebene, neue Sefer Tora in Empfang nehmen.

Anhand einer eigens zusammengestellten Festschrift führte Rabbiner Kurt Nordmann die Gemeinde durch die Feier. Auch der mit der Gemeinde verbundene Rabbiner Mendel Rosenfeld würdigte den beindruckenden Einsatz der Kleingemeinde zur Erlangung einer weiteren Sefer Tora in einer kurzen Ansprache.


Co-Präsident Jules Wohlmann schliesslich, begrüsste nach Abschluss der religiösen Zeremonie im Betsaal, zum anschliessenden Fest-Dinner. Musikalisch eingefasst wurde die Feier vom Klezmer-Trio Almadar. Rabbiner Müller aus der Israelitischen Gemeinde Baden sprach sodann erstmals zur Gemeinde in Winterthur. Auch Nossom Zwi Rothschild, Präsident der Schwestergemeinde IRG, wandte sich an die Anwesenden und nahm in seiner Drascha unter anderem Bezug auf die kommenden Jamim Noraim. Als Vertreter der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich beteiligte sich deren Synagogenpräsident und langjährige Chasan Patrick Nordmann an der Feier in der Eulachstadt. Ariel Wyler, als Repräsentant des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, überbrachte die Glückwünsche des Dachverbandes und erinnerte sehr emotional an die hochverehrten, leider verstorbenen Gemeindemitglieder und bezeugte dadurch, wie verbunden er mit der Geschichte seiner Heimatgemeinde ist.

Auf grosses Interesse stiess das anschliessende Podiumsgespräch moderiert von Ariel Wyler mit dem Sofer (Schreiber der Tora) und Co-Präsident Shlomy Hermon. Viel war im Talk über die Halachot bezüglich dem Schreiben einer Tora zu erfahren. Zudem erzählte der aus Israel kommende Sofer über seinen speziellen Beruf und Alltag. Auch gewährte der Vorstands-Vertreter Einblick in die zweijährige Geschichte dieses für die Gemeinde einmaligen Projektes.

Das von der Gemeinde offerierte feine Dinner aus der Küche von Schalom Air-Catering stiess allseits auf gute Resonanz. Das Jüdische Winterthur wird sich noch

lange an diesen bedeutungsvollen Anlass erinnern und dankte es dem Vorstand nach dem Tischgebet mit einem grossen Applaus.





Jubiläum 125 Jahre IGW


Einige Einblicke in das Jubiläum.


Bericht Zeitung 1
Bericht 1

Bericht Zeitung 2
Bericht 1